20.05.06/ak
Der zehnfache Deutsche Downhill-Meister Marcus Klausmann (Ghost International) brach sich bei einem Trainingssturz den sechsten und siebten Halswirbel.

Am 07. Mai noch erreichte der 28-jährige Marcus Klausmann einen der größten Erfolge seiner langen Karriere: Beim Weltcup-Auftakt der Downhiller im spanischen Vigo gelang dem zehnfachen Deutschen Downhill-Meister aus Tenningen im Schwarzwald der äußerst respektable zehnte Platz. Doch nun scheint es für diese Saison vorbei zu sein: bei einem Trainingssturz am Mittwoch brach sich Klausmann den sechsten und siebten Halswirbel, sodass er nun für mehrere Monate ausfallen. Dabei hatte der erfahrene Downhiller noch Glück im Unglück: das Rückenmark wurde anscheinend bei dem Sturz nicht beschädigt, sodass keine Spätfolgen zu erwarten sind. Klausmann war am Mittwochabend gemeinsam mit seinem Schwager zum Dirtbiken unterwegs, als er bei einem Sprung mit dem Vorderrad hängen blieb und kopfüber stürzte: Er prallte heftig mit dem Hinterkopf, dabei gingen wohl auch die beiden Nackenwirbel zu Bruch: einer brach glatt durch, der andere zerbröselte etwas komplizierter. Ein Notarztwagen brachte den besten deutschen Downhiller ins Klinikum Lahr, wo er am heutigen Samstag operiert werden wird. „Ich kann sogar mit Halskrause herumlaufen“, freute sich Klausmann noch am Freitagabend: „Zum Glück habe ich keine Schmerzen und keine Schwellungen, sodass auch gleich operiert werden kann.“
Der Tenninger Abfahrtsspezialist hofft nun, nach einer schnellen Genesung bald wieder auf den Downhill-Boliden zurückkehren zu können. „Die Deutsche Meisterschaft im Downhill ist dieses Jahr extrem spät, nämlich erst am 7. und 8. Oktober in Bad Wildbad. Mit etwas Glück bin ich bis dahin wieder fit“, gibt sich Klausmann optimistisch.

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Marcus Klausmann @ MTB-Freeride.TV


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