
Hallo zusammen,
es scheint so, als würde sich meine Pechsträhne in diesem Jahr langsam steigern. So wie das vergangene Jahr mit positiven Erlebnissen und Erfolgen immer besser wurde, so scheint es in diesem Jahr bisher zumindest ins Gegenteil abzudriften.
Vergangene Woche konnte ich noch ein paar wichtige Trainingstage durchziehen. Das Wetter hat auch mitgespielt und dadurch war ich zum Start in Willingen am Wochenende ganz gut gewappnet.
Die Rennstrecke war in diesem Jahr richtig schön zu fahren und technisch nicht mehr ganz so anspruchsvoll wie in den Jahren zuvor. Als die Strecke gebaut wurde war sie doch noch z.T. recht ruppig und an manchen Stellen ziemlich weich. Zwischenzeitlich konnte sich das Material aber gut setzen und das gab dem Boden richtig flow.
Der absolute Hammer waren die Zuschauer an der Strecke. Es waren wahre Menschenmassen unterwegs und so was begeistert natürlich immer enorm. Das Publikum wurde dann auch mit der absoluten Weltspitze am Start und einem richtig spannenden Rennen belohnt.
Durch das gut besetzte Starterfeld war mir natürlich klar, dass ich alles geben muß und das rein von der Form und ohne Defekt auch kann. Die Quali lief noch ganz gut, ließ aber mit einem 13. Platz reichlich Luft nach vorne offen . Kurz vor dem Ziel ist mir zwar noch eine Schraube gebrochen, was sich aber nicht unbedingt groß ausgewirkt hat. Im Finale ist mir dasselbe noch mal passiert, allerdings schon auf der Mitte der Strecke. Am Dämpfer ist eine Schraube mittendurch gebrochen wodurch mein Bike praktisch zum Hardtail wurde. Dadurch bin ich auch ziemlich heftig gestürzt. An eine Weiterfahrt war nicht mehr zu denken und ich hab ein paar ordentliche Prellungen und Verstauchungen abbekommen.
Diese Woche werde ich jetzt erst mal noch meine geschundenen Knochen pflegen damit ich Ende der Woche wieder fit auf der Matte stehen kann. Dann geht es zum nächsten Weltcup nach Chambery. Eine Strecke die mir ganz gut liegt. Und nach dem ganzen Pech der letzten Woche kann es jetzt ja nur noch aufwärts gehen….
Drückt mir die Daumen!
Bis bald
Marcus Klausmann
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