
Hallo zusammen,
es gibt die guten Renntage, es gibt die weniger guten Renntage und es gibt die absolut miesen Renntage. Letzteres war beim Dirtmasters-Festival in Winterberg bei mir glücklicherweise nicht der Fall – aber es ging schon in diese Richtung.
Schon beim ersten Training habe ich gemerkt, dass mir die zwei Tage lange Rückfahrt von Vigo doch noch mächtig in den Knochen steckt. Denn das war auch ziemlich anstrengend. Zusätzlich dazu war ich gleich im Anschluß mit dem Rider Magazin auf Videosession unterwegs. Wir haben bei mir zuhause eine Home Story gedreht, die bei der nächsten Ausgabe erscheinen soll.
Insgesamt ging ich dadurch doch schon etwas lädiert an den Start im Halbfinale in Winterberg. Als ich dann über eine Wurzel gesprungen bin hat sich mein Kettenblatt verbogen und die Kette ist abgesprungen. Beim Versuch anzutreten hab ich mich dann auch noch lang gelegt. Das hat mich natürlich viel zu viele wertvolle Sekunden gekostet und ich bin auf Platz 21 gelandet.
Beim Finale wollte ich das natürlich wieder rausholen. Aber der Blick auf die Pulsuhr hat mir gezeigt, dass meine Werte nicht gerade optimal sind. Schlussendlich ist es dann Platz 5 geworden. Naja – das kann eigentlich nur besser werden.
Das Festival in Winterberg war ansonsten super organisiert. Die Expo war klasse und das Fahrerfeld konnte sich sehen lassen. Damit hat Winterberg auch hier in den deutschen Bikeparks die Rennsaison sensationell eingeläutet.
In den nächsten Wochen werde ich wieder sehr oft „on the road again“ sein. Sechs große Rennen stehen an und es bleibt nicht viel Zeit für ein intensives Training zwischen den Wettkämpfen. Trotzdem werde ich versuchen, speziell für die Weltcups so oft wie möglich auf längeren Strecken zu trainieren und das Training selbst auch etwas neu strukturieren.
Am 02. Juni sehen wir uns dann in Willingen beim Speed of Wheels Festival. Das Starterfeld verspricht auf jeden Fall ein spannendes Rennen auf der Weltcup Strecke vom letzten Jahr.
Bis bald
Marcus Klausmann
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